So, ich glaube ich muss mal wieder etwas schreiben, und zwar “cube” ich seit einiger Zeit.
Und angefangen hat das etwa so:
Nachdem GameOne eine Sommerpause eingelegt hatte musste ich zwecks Kompensation mehr im Blog-Teil von GameOne stöbern. Dort bin ich dann auf das geniale Cube-Tut von Budiman gestoßen, siehe hier: http://www.gameone.de/blog/2010/6/how-to-wie-loese-ich-den-rubik-s-cube. Einen geschätzten Tag habe ich es dann noch ausgehalten, bis ich mir bei Karstadt den “Rubik’s Cube Silber Edition” geholt habe. Und dann ging das Geknirsche los, und hat bis heute nicht aufgehört. Habe später noch ein paar Freunde damit infiziert, mir neue Cubes gekauft und angefangen zu Timen. Im Grunde hänge ich heute immer noch an der Anfängermethode fest, macht aber nix, weil selbst da kann man versuchen besser zu werden
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Meines Cubes:
Ich habe inzwischen 4 “Cubes”, allerdings nur 2 davon mit 6 Flächen und 4 Kanten.
Zunächst wäre da der “Rubik’s Cube Silber Edition”. Kostet etwa 13€, gibt’s in jedem Spielwarenladen oder größerer Kaufhalle. Im Vergleich zum alten Original hat dieser deutlich weniger Plastikabrieb und geht etwas leichter. Leider lässt sich die Feder nicht einstellen und er ist immer ultrahart. Leider lösen sich hier nach einiger Zeit auch die Aufkleber an den Kanten, oder es löst sich die transparente Versiegelung der Aufkleber ab. Ist aber halb so wild, Sets mit Ersatzstickern gibt es ab 1€, zum Beispiel bei Cubikon (http://www.cubikon.de).
Dann wäre da der “Sheng En Cube”. Meiner hat als Grundfarbe weiß. Erkennen lässt sich dieser Cube am “Sheng En”-Logo auf der weißen Mitte. Kostenpunkt ist etwa 15€ bei Cubikon. In der zusammengebauten Variante kommt er schon vorgeschmiert und ist schnell, richtig schnell. Alle Ecken und Kanten sind sehr rund und gleiten gut, der Federweg lässt sich einstellen. Leider sind auch hier die Aufkleber nicht sehr gut, sie lösen sich ab oder verkratzen (da keine Schutzfolie). Bei schneller Benutzung können auch mal die Plastikkappen der Kantensteine abfliegen, die lassen sich aber mit etwas Kleber fixieren.
Dann hätte ich da noch den “Eastsheen 2x2x2 Cube”. Das ist, wie der Name schon sagt, kein 3x3x3 Cube. Trotzdem intuitiv nicht all zu leicht zu lösen, dafür muss man aber nur wenige Moves lernen. Die Verarbeitung ist ok, sehr leichtgängig – fast schon wackelig. An den Ecken etwas hackelig. Leider komplett offene Steine und daher nicht schmierbar.
Und zu guter Letzt hätte ich noch den “Pyramide Cube”, nach meiner Ansicht einer sehr billige Variante des Pyraminx. Kostenpunkt etwa 9€. Für die Aufkleber gilt das Gleiche wie beim “Sheng En Cube”. Die Verarbeitung ist eher mittelprächtig, er geht sehr sehr schwer und hackelig. Vom Lösen her betrachtet ist die Pyramide eher langweilig, das meiste geht intuitiv, nur für die Middle-Player-Permutation braucht man 5 Moves.
Lösungsverfahren:
Die Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Methoden_zum_L%C3%B6sen_des_Zauberw%C3%BCrfels) nennt 4 verschiedene Methoden (inklusive Anfängervariante). Ich empfehle definitiv das GameOne Tutorial (oben) mit der Anfängervariante. Das schöne hieran ist die enge Verwandtschaft zur Fridrich-Methode. Man kann die Anfänger-Methode mit besseren Moves für PLL und OLL würzen. Oder man kann F2L lernen, ohne sich über alle OLL und PLL Moves Gedanken machen zu müssen.
OLL steht übrigens für “Orientation Last Layer”, also die Oberseite der letzten Ebene einfarbig zu machen. Mit PLL ist “Permutation Last Layer” gemeint, also die Positionen der Steine der letzten Ebene zu vertauschen ohne was Anderes kaputt zu machen. Und F2L bedeutet “First 2 Layers”, was im Grunde alles zwischen dem weißen Kreuz und OLL umfasst – in der Terminologie von Budiman gewissermaßen Hamburger (weiße Ecken) und Auto-Move in einem.