Cubemania

August 9th, 2010

So, ich glaube ich muss mal wieder etwas schreiben, und zwar “cube” ich seit einiger Zeit.

Und angefangen hat das etwa so:

Nachdem GameOne eine Sommerpause eingelegt hatte musste ich zwecks Kompensation mehr im Blog-Teil von GameOne stöbern. Dort bin ich dann auf das geniale Cube-Tut von Budiman gestoßen, siehe hier: http://www.gameone.de/blog/2010/6/how-to-wie-loese-ich-den-rubik-s-cube. Einen geschätzten Tag habe ich es dann noch ausgehalten, bis ich mir bei Karstadt den “Rubik’s Cube Silber Edition” geholt habe. Und dann ging das Geknirsche los, und hat bis heute nicht aufgehört. Habe später noch ein paar Freunde damit infiziert, mir neue Cubes gekauft und angefangen zu Timen. Im Grunde hänge ich heute immer noch an der Anfängermethode fest, macht aber nix, weil selbst da kann man versuchen besser zu werden ;-) .

Meines Cubes:

Ich habe inzwischen 4 “Cubes”, allerdings nur 2 davon mit 6 Flächen und 4 Kanten.

Zunächst wäre da der “Rubik’s Cube Silber Edition”. Kostet etwa 13€, gibt’s in jedem Spielwarenladen oder größerer Kaufhalle. Im Vergleich zum alten Original hat dieser deutlich weniger Plastikabrieb und geht etwas leichter. Leider lässt sich die Feder nicht einstellen und er ist immer ultrahart. Leider lösen sich hier nach einiger Zeit auch die Aufkleber an den Kanten, oder es löst sich die transparente Versiegelung der Aufkleber ab. Ist aber halb so wild, Sets mit Ersatzstickern gibt es ab 1€, zum Beispiel bei Cubikon (http://www.cubikon.de).

Dann wäre da der “Sheng En Cube”. Meiner hat als Grundfarbe weiß. Erkennen lässt sich dieser Cube am “Sheng En”-Logo auf der weißen Mitte. Kostenpunkt ist etwa 15€ bei Cubikon. In der zusammengebauten Variante kommt er schon vorgeschmiert und ist schnell, richtig schnell. Alle Ecken und Kanten sind sehr rund und gleiten gut, der Federweg lässt sich einstellen. Leider sind auch hier die Aufkleber nicht sehr gut, sie lösen sich ab oder verkratzen (da keine Schutzfolie). Bei schneller Benutzung können auch mal die Plastikkappen der Kantensteine abfliegen, die lassen sich aber mit etwas Kleber fixieren.

Dann hätte ich da noch den “Eastsheen 2x2x2 Cube”. Das ist, wie der Name schon sagt, kein 3x3x3 Cube. Trotzdem intuitiv nicht all zu leicht zu lösen, dafür muss man aber nur wenige Moves lernen. Die Verarbeitung ist ok, sehr leichtgängig – fast schon wackelig. An den Ecken etwas hackelig. Leider komplett offene Steine und daher nicht schmierbar.

Und zu guter Letzt hätte ich noch den “Pyramide Cube”, nach meiner Ansicht einer sehr billige Variante des Pyraminx. Kostenpunkt etwa 9€. Für die Aufkleber gilt das Gleiche wie beim “Sheng En Cube”. Die Verarbeitung ist eher mittelprächtig, er geht sehr sehr schwer und hackelig. Vom Lösen her betrachtet ist die Pyramide eher langweilig, das meiste geht intuitiv, nur für die Middle-Player-Permutation braucht man 5 Moves.

Lösungsverfahren:

Die Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Methoden_zum_L%C3%B6sen_des_Zauberw%C3%BCrfels) nennt 4 verschiedene Methoden (inklusive Anfängervariante). Ich empfehle definitiv das GameOne Tutorial (oben) mit der Anfängervariante. Das schöne hieran ist die enge Verwandtschaft zur Fridrich-Methode. Man kann die Anfänger-Methode mit besseren Moves für PLL und OLL würzen. Oder man kann F2L lernen, ohne sich über alle OLL und PLL Moves Gedanken machen zu müssen.

OLL steht übrigens für “Orientation Last Layer”, also die Oberseite der letzten Ebene einfarbig zu machen. Mit PLL ist “Permutation Last Layer” gemeint, also die Positionen der Steine der letzten Ebene zu vertauschen ohne was Anderes kaputt zu machen. Und F2L bedeutet “First 2 Layers”, was im Grunde alles zwischen dem weißen Kreuz und OLL umfasst – in der Terminologie von Budiman gewissermaßen Hamburger (weiße Ecken) und Auto-Move in einem.

Yeay, mehr Wartung

June 28th, 2010

Am 29.06.2010 zwischen 00:00 und 01:00 Uhr wird es ein weiteres Mal eine Wartungszeit geben. In diesem Intervall können alle Hosts zeitweise nicht erreichbar sein.

Update 01:49 – Die kritischen Teile der Wartung sind abgeschlossen.

Ratet mal – Wartung

June 10th, 2010

Einige Server werden aufgrund eines Kernel-Wechsels neu gestartet. Die zu erwartende Ausfallzeit ist minimal. Daher werden die Hosts ldap, dev, mail und www am 11.06.2010 zwischen 00:00 Uhr und 00:30 Uhr nicht erreichbar sein.

Alles wie immer: Wartung

June 1st, 2010

So, es wird wohl mal wieder nötig, eine umfangreiche Wartungsarbeit. Für den 02.06.2010 um 00:00 bis etwa 01:00 Uhr kündige ich daher den nächsten Wartungszeitraum an. Voraussichtlich werden in diesem Zeitraum alle Maschinen nicht erreichbar sein.

Update: Ich habe die Wartung um etwa 01:53 Uhr abgebrochen, partiell war diese aber erfolgreich.

Update: Gerade entschieden noch einen Wartungsversuch am 03.06.2010 ab 00:00 Uhr zu unternehmen. Kann auch etwas später startet. Geplant weniger als 2 Stunden.

Update: 00:38 Uhr, Wartung abgeschlossen.

Desire unter Strom die 2.

May 17th, 2010

So, nach einiger Nutzung mal ein Update zur Akkuleistung: Meine Meinung ist inzwischen zwiegespalten.

Zuerst die schlechte Nachricht. Mein Negativrekord liegt bei etwa 8 Stunden Standby. Diese setzt sich zusammen aus sehr schlechtem bis gar kein Empfang, Edge und “scheinbar” dem Hintergrundempfang von Daten. Nach etwa 8 Stunden Nichtbenutzung war der Akku auf 4% runter. Das ist echt kacke.

Die bessere Nachricht – bei gutem Netz hält er Akku echt lange. Ist man in der Nähe von WLAN, einfach den ganzen Tag WLAN anlassen und nicht dauernd an/aus schalten. Dann hält der Akku auch 2 Tage problemlos durch. Auch Musik-hören und intensive HSPA-Nutzung macht  der Akku gut mit. Etwa 2 Stunden Musik und Dauer-surfen sowie GPS-Spielereien haben mich etwa 5-10% Akku gekostet, das ist wirklich OK.

Fazit: Akku hält deutlich länger bei schneller Leitung.

Desire und der blaue König

May 11th, 2010

OK, zum Thema Bluetooth beim HTC Desire.

Das Bluetooth-Menü ist leider sehr schlicht ausgefallen, hier gibt es nur die gepaarten (HTC übersetzt das so) Geräte mit einem Icon entsprechend dem Profil. Wirklich durch die verfügbaren Profile browsen kann man nicht.

Beim Pairing kann das Desire bei allen Varianten mithalten, sowohl manuelle Eingabe einer PIN als auch die automatische Variante, bei der man an beiden Geräten nur noch die Pairing-ID vergleichen muss. Ein zufällige PIN schlägt es leider nicht selbst vor.

Obex-Push funktioniert erwartungsgemäß sehr gut. Der Empfang von Bulk-Übertragungen lässt sich auch pauschal akzeptieren. Empfangene Daten werden von den jeweiligen Anwendungen gefunden oder lassen sich direkt über die Notification-Area öffnen – diese vergisst auch nichts, es sei denn man löscht Benachrichtigungen explizit.

Das HID (Human Interface Device) fehlt leider und funktionierte testweise mit einem Apple-Keyboard auch nicht (Pairing erfolgreich).

HSP (Head Set Profile) funktioniert, getestet mit einer Funkwerk Dabendorf Freisprecheinrichtung. HFP (Hands Free Profile) konnte ich leider nicht zum funktionieren bewegen, obwohl es die Spezifikation umfasst, sehr ärgerlich.

Weitere Profile wie Stereo-Audio oder GAP habe ich noch nicht getestet.

Klänge des Desire

May 10th, 2010

Vielleicht ein paar Worte zu den akustischen Features des HTC Desire.

Zunächst der integrierte Lautsprecher. Für einen Klingelton reicht es, für mehr aber auch nicht. Er ist etwas zu leise abgestimmt im Vergleich zu anderen Geräten. Der Klang ist blechern und bei höheren Lautstärken unbrauchbar schrill.

Dann wäre da das Headset. Hier habe ich eine zweigeteilte Meinung. Das Design ist durchaus brauchbar, der optionale Halteclip und die Ohrpolster auch. Der Klang ist sehr neutral und durchaus auf dem Niveau von Einstiegsohrhörern der üblichen Verdächtigen. Etwas negativ fällt die Kabelfernbedienung aus. Hier gibt es Play/Pause/Abheben/Auflegen sowie vorwärts und zurück. Spulen und Lautstärke ändern kann man leider nicht. Auch knirschen die Buttons beim Drücken etwas unangenehm. Das größte Manko ist aber die Passform, ich hatte bisher noch nie Ohrhörer, die so unangenehm sitzen – aber das mal subjektiv sein.

Mit ein paar In-Ears ist der Klang auch durchaus druckvoll, aber 50% Lautstärke leider zu höhenbetont. Bei leisem Ton (oder Mute!) ist ein deutliches Rauschen hörbar. Apropos Lautstärke – hiervon gibt es ausreichend viel.

Wer übrigens mit einem etwas längeren Klinke-Chinch-Kabel das Desire an anderen Geräten anschließen möchte könnte eine Überraschung erleben: Aufgrund der Realisierung der Headset-Fernbedienung kann man leicht durch Wackeln am Kabel oder Drehen des Steckers versehentlich die Titel wechseln oder Pausieren.

Zur Software. Eine gute Auswahl an Klingeltönen ist vorhanden, bei Bedarf kann man auch eigene Musikstücke verwenden. Eine einfache Schnittanwendung zum Auswählen einer guten Passage ist ebenfalls schon enthalten. Es gibt einen allgemeinen Klingelton, alternativ lassen sich einzelnen Kontakten eigene Klingeltöne zuordnen. Schade ist, das man dem Wecker scheinbar keinen eigenen Ton zuordnen kann.

Der mitgelieferte Musikplayer ist kurz formuliert “unspektakulär”. Kann alles was man erwartet, natürlich auch die Wiedergabe im Hintergrund. Für was der Tab für “gekaufte Musik” gut ist erschließt sich mir bisher noch nicht so ganz. Empfehlen würde ich eh ³ von Filipe Abrantes aus dem Marketplace (gratis). Hier gibt es Eye-Candy und auch mehr Homescreen-Widgets. Ich konnte damit aber leider auch schon einen Crash des Gerätes provozieren.

Office-Features des Desire

May 10th, 2010

Vielleicht eines der weniger wichtigen Features, aber trotzdem mal ein paar Zeilen dazu. Beim  HTC Desire ist ein PDF-Viewer und Office-Viewer (QuickOffice) standardmäßig enthalten.

Zunächst das schlimmste Manko: Das Select-Feature (inklusive Nachschlagen, etc) funktioniert in beiden Anwendungen gar nicht, das ist schade. Auch muss nochmal deutlich hervorgehoben werden, das QuickOffice nur einer Viewer ist, kurze Korrekturen oder Kommentare sind also nicht möglich.

Angenehm ist, das beide Anwendungen ihre passenden Dateien automatisch auf der SD-Karte finden, egal ob per Hand rüber kopiert oder mittels Bluetooth empfangen.

Als erstes einmal zum PDF-Viewer. Ladezeiten gibt es keine, auch bei sehr langen Dokumenten nicht. Es gibt 2 Anzeigemodi, original und optimiert für das Display. Beide funktionieren sehr gut, Pinch-2-Zoom reagiert sehr flüssig, auch das Scrollen. Auch in Originalansicht sind PDF im Landscape-Format bei voller Breite gut lesbar. Auch komplexe PDFs mit Bildern und Formularelementen werden originalgetreu wiedergegeben (auch wenn das Ausfüllen nicht möglich ist).

QuickOffice kommt mit den (noch) aktuellen Office 2007 Formaten recht gut klar, Word, Excel und PowerPoint funktionierte im Test. Die Ladezeiten sind mit 2-3s sehr kurz, auch wenn ein 15 Seiten Word-Dokument noch 30s brauchte, um alle Seiten zu laden. Pinch-2-Zoom ist leider etwas hakelig, hier nimmt man besser die Zoom-Buttons (es gibt nur diskrete Schritte). Excel konnte gut überzeugen, die Formatierungen waren gut am Original; auch die Formeln lassen sich anzeigen. Bei Word fallen leichte Formatierungsfehler auf, so sind zum Beispiel Kapitelnummerierungen in falscher Größe. Beim Wechsel der Zoom-Stufe wird leider die Seite gewechselt. Sehr Nett: Breite Tabellen/Grafiken lassen sich bei stehendem Text einfach horizontal scrollen. Bei PowerPoint gibt es leider ein paar mehr Probleme. Animationen gibt es keine, Zeichnungen werden zwar recht gut übernommen, passen aber nicht mehr mit dem Text zusammen – hier gibt es leichte Ausrichtungs- und Größenabweichungen.

Fazit: Der PDF-Viewer ist super, QuickOffice macht als reiner Viewer einen soliden Eindruck. Die Select- und Copyfunktion fehlt aber schmerzlich.

Desire unter Strom

May 10th, 2010

Hier ein wenig zu Akkulaufzeit des HTC Desire. Kurz: Die Laufzeit ist Smartphone typisch. Bei sehr intensiver Nutzung, also viel WLAN/3G, gelegentlich GPS, viel Surfen  und etwas Spielen / Apps hinzufügen sowie Musik hören ist das Desire nach einigen Stunden leer. Mit etwas telefonieren, ab und zu WLAN (z.B. um Feeds zu aktualisieren, Mails zu schreiben und Surfen) und etwas Musik hören hält das Desire gut einen Tag.

Vorbildlich sind übrigens die Informationen zum Stromverbrauch, wenn man sie gefunden hat. In der oberen Leiste wird der Akkustand als Balken und farbkodiert in ausreichenden Schritten angezeigt. Die etwas versteckte Akku-Anwendung (Menü, Einstellungen, Telefoninfo, Akku) zeigt den Zustand in 10%-Schritten. Eine Akkuverbrauchsanzeige schlüsselt detailliert nach Anwendung (z.B. Standby, Musik, App, …) und Komponente (GSM, Display, …) auf und gibt Tipps zum Stromsparen (öfter mal WLAN ausmachen ;-) ).

Fazit: Jeden Abend an die Steckdose, sicherheitshalber ein Mikro-USB-Kabel einpacken.

Noch ein paar Worte zum Netzteil. Es liefert 5V bei 1A und hat einen USB (Typ A) Anschluss – das dürfte der EU-Richtlinie zu Gute kommen und ermöglicht das Laden von verschiedenen Geräten. Des separate USB-Kabel kann auch zum Verbinden mit einem PC verwendet werden, auch hier wird das Gerät (halb so schnell) geladen. Leider ist das Netzteil selbst etwas zu groß geraten und längs zur Steckdose ausgerichtet – andere schaffen das besser. Ein quer gestaltetes Netzteil hätte auch weniger Platz an einer Steckdosenleiste gebraucht, das scheint wohl dem wechselbaren Stecker geschuldet zu sein. Apropos: Wer das USB-Kabel abzieht ohne das Netzteil festzuhalten hat schnell Kabel und Netzteil in der Hand, nur der deutsche Adapter bleibt in der Dose.

Dunkles Verlangen

May 9th, 2010

Seit kurzem spiele ich ein wenig mit einem HTC Desire (siehe http://www.htc.com/de/product/desire/overview.html) und werde mich daher in den folgenden Tagen ein wenig über die Vorzüge und Nachteile auslassen.

Heute zum Eigenleben des Desires in der Hosentasche:

Es wird oft über den viel zu leichtgängigen Einschaltbutton gemeckert. Meiner Meinung nach ist er bei rechtshändiger Bedienung prima mit dem Zeigefinger zu erreichen und hat einen angenehmen und deutlich spürbaren Druckpunkt. Leider kann der Button tatsächlich versehentlich in der Tasche ausgelöst werden, in meinem Falle war das Desire in einem dünnen Mikrofaserbeutel in meiner Hosentasche, obere Seite nach unten. In zwei unbeobachteten Stunden hat sich das Desire eingeschaltet, den Screenlock gelöst, 2 Homescreen nach links gewechselt, einen Kontakt aus dem Favoriten-Widget gewählt, ein 30-sekündiges Telefonat geführt und den Akku um etwa 40% entladen.

Zur Sicherheit könnte man hier wohl eine komplexe Unlock-Geste festlegen, allerdings wird nach dem Einschalten direkt unten in der Mitte der Notrufbutton angezeigt, daher erscheint mir dieser Weg eher noch “riskanter”.

Fazit: Eine stabile Tasche suchen, die vorzugsweise auch den Einschaltbutton schützt. Testen ob Handytasche oder Hosentasche den kapazitiven Bildschirm auslösen kann.